Krankenhaus-IT-Leiter:innen: KI, Machine Learning und Automatisierung

Schwerpunkte der Frühjahrstagung in Nürnberg

Autor: Michael Reiter
Veröffentlichung: 09.07.2023

Annett Müller (DMI) mit ihrem Vortrag  „Machine Learning und KI erschließen Wissenspotenziale“

Welche Aufgaben und Herausforderungen kommen durch Künstliche Intelligenz auf die IT-Leiter:innen zu? Diese Frage stellte der Bundesverband für Krankenhaus-IT-Leiterinnen/-Leiter (KH IT) in den Mittelpunkt seiner Frühjahrstagung in Nürnberg. Das Spektrum der Vorträge reichte von ethischen Fragen hin zu neuen Aufgaben sowie zur künftig notwendigen Infrastruktur und zur personellen Ausstattung. Referent:innen aus Klinik und Industrie „mit Berührung“ zu diesen Themen berichteten über Hürden, Umsetzungen und perspektivische Konsequenzen. Die rund 200 Teilnehmenden diskutierten auch erste praktische Prozessänderungen auf Basis von KI und die Automatisation von Teilprozessen, insbesondere in der IT.

Das Agenda-Team des Verbands beobachtet den Markt und formuliert auf Basis dieser Informationen das Programm – gemeinsam mit Kolleg:innen. So bringt der KH IT Informationen über wichtige aktuelle Entwicklungen in die Branche und fördert den Erfahrungs- und Meinungsaustausch. Dabei strebt er einen Schulterschluss dadurch an, dass Vertreter der Industrie gemeinsam mit IT-Leiter:innen referieren. Ein herausragendes Beispiel hierfür boten Wilhelm Brinkmann, St. Vincenz-Kliniken, Paderborn und Anett Müller, DMI. Ihr Vortrag „Machine Learning und KI erschließen Wissenspotenziale“ zeigte, wie auf Basis einer Interoperabilitätsplattform mit konsolidierten Patientenakten intelligente Algorithmen erfolgreich wertvolles Wissen extrahieren – für Ziele von Klinik, Verwaltung und Management.

Neue Technologien und rahmengebende Trends wie die Ambulantisierung: Mit solchen Themensetzungen sieht sich der KH IT als Seismograf für die wichtigen anstehenden Entwicklungen. So können sich die IT-Leiter:innen für neue Aufgaben rüsten. Auch die Herbsttagung in Dresden setzt sich dieses Ziel. Den Schwerpunkt wird dann die interne und externe interoperable Kommunikation bilden: Wie „reden“ Krankenhäuser mit ihren MVZ und weiteren Leistungspartnern? Die Veranstaltung wird für die IT-Leiter:innen begreifbar und messbar machen, wo die Telematikinfrastruktur (TI) mit KIM und TIM steht. Nach einer Reihe von Schwierigkeiten soll sie ja die Basis für den Austausch von Daten bilden.

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