DMI erhält Innovations-Siegel für Forschung und Entwicklung

Semantische Analyse

Autor: Mareike Weberink
Veröffentlichung: 11.12.2023

DMI arbeitet innovativ. Dafür gab es jetzt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung die offizielle Bestätigung. DMI hat sich um das Prüfsiegel für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben beworben, wurde geprüft und erfolgreich als innovatives Unternehmen ausgezeichnet. Konkret gab es das Siegel für die erstmalig durchgeführte automatische, semantische Analyse und Datenerhebung aus papierbasierten und elektronischen, digitalisierten Dokumenten in Gesundheitsakten zur wissenschaftlichen Verwendung. Doch was steckt dahinter?

Das erklärt Guido Wiechers, Prokurist bei DMI: „Wir wollen mit diesem Projekt den Inhalt der digitalisierten papierbasierten Dokumente automatisiert erfassen und deren Informationen zur Weiterverarbeitung aufbereiten.“ Und: „Durch die semantische Analyse der in den Dokumenten und Datensätzen vorhandenen Patientendaten, können diese in einheitliche Formate zur weiteren Nutzung in Analyse- und Ablagesysteme transferiert werden.“ Damit lassen sich die Daten weiterverarbeiten und für unterschiedliche Use-Cases nutzbar machen.

Datenschatz für die medizinische Forschung

Doch was sind denkbare Use-Cases? Durch die Aufbereitung der Daten lassen sich etwa Behandlungsfälle einfacher miteinander vergleichen und auswerten. Medikation, Liegedauer, Symptome oder Komplikationen – die Terminologien, also Begriffe, nach denen ausgewertet werden soll, lassen sich beliebig festlegen. Und: Das geschieht automatisiert. Dadurch werden nicht nur Kapazitäten frei, da langwieriges händisches Erfassen, Suchen und Auswerten entfällt. Zudem entsteht ein Datenschatz, von dem die medizinische Forschung als auch Einrichtungen – Stichwort Qualitätssicherung, Patientensicherheit und Vereinheitlichung von Behandlungsmethoden – profitieren.

Prototyp in Berlin bei der DMEA präsentiert

Was sich daraus entwickeln kann, hat DMI im April 2023 bei der DMEA präsentiert, Europas führender Messe für Gesundheits-IT: Für die Plattform DaWiMed, kurz für Daten – Wissen – Medizin, haben sich DMI und das Softwarehaus ID zusammengeschlossen. Die Tools und Services umfassen die vollautomatisierte Digitalisierung von Patientenakten, ergänzt durch Metadaten und kombiniert mit strukturierten Daten aus Labor und Abrechnung. Das Ergebnis war DaWiMed zur Erschließung des Wissens aus intelligent aufbereiteten Dokumenten und Patientendaten. „Wir haben gezeigt, dass wir einsatzfähig sind und konnten den Prototyp zeigen“, sagt Annett Müller, Geschäftsentwicklung DMI, „im nächsten Schritt geht es darum, es mit Kunden in die Anwendung zu bringen.“ Müller möchte das „Zielband durchschneiden und zur kommenden DMEA das Projekt in Anwendung präsentieren. Das Siegel und die damit verbundenen Fördergelder nennt sie eine schöne Anerkennung und ein wichtiges Zeichen, auch „für all die Arbeit, die so viele Menschen aus unterschiedlichen Abteilungen investiert haben“. Denn immerhin „sind wir die ersten damit am Markt“.

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Das offizielle Fazit der DMEA-Veranstalter – über 16.000 Teilnehmende, mehr als 700 Aussteller, 400 nationale und internationale Referentinnen und Referenten, ein Gesamt-Plus von 50 Prozent – fällt auch aus Sicht der DMI Gruppe durchweg positiv aus.

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